VA für DIVI-Website

Wie ich virtuelle Assistentin für WordPress-Websites mit dem DIVI-Theme wurde

Autor: VA Nadin

13. Januar 2022

Hättest du mir noch vor einem Jahr gesagt, dass ich bald haufenweise Websites mit dem DIVI-Theme erstelle, hätte ich dir den Vogel gezeigt.

Januar 2021 stand für mich fest: Ich werd selbständig als virtuelle Assistentin. Da heißt es ja dann erstmal, hinsetzen und überlegen, was ich kann. Ich konnte viel und hab auch eine lange Liste mit Tätigkeiten erstellt, die ich anbieten wollte. Terminplanungen, Projektmanagement, Reisebuchungen, Word- und Excel-Spezi, Techniktussi,… Es war gar nicht so einfach, das in Worte zu fassen und einzugrenzen. Richtig starten wollte ich im Mai.

DIVI-Webdesign war anfangs noch in weiter Ferne

Wo ich mich nicht rangetraut habe, war dieses Webdesign-Thema. Ich hab das ja nicht gelernt, hab weder Ausbildung noch Studium – Nadin, das kannst du nicht! Mit WordPress habe ich schon ein bisschen gearbeitet, wusste wie eine Website erstellt wird und welche Möglichkeiten WordPress bietet. Aber als Dienstleistung? Nein, niemals.

Kurz darauf hab ich dann bei meiner lieben Nicole den DIVI-Kurs gemacht. Absoluter Zufall. Ich brauchte ja selbst eine Website, also hab ich mitgemacht. Die gefühlte ganze Online-Welt redete von DIVI.

Soll ich was sagen? Ich war schockverliebt.

Exkurs zu DIVI

DIVI ist ein visueller Pagebuilder von elegantthemes. Damit lassen sich auf der Website-Oberfläche (Frontend), die auch deine Besucher sehen, die Inhalte platzieren und gestalten. Das war vor 10 Jahren noch undenkbar und jeder WordPress-Benutzer hat in den Schatten des Backends vor sich hingeflucht, wenn im Frontend dann alles aussah wie Kraut und Rüben.

Heute werden visuelle Builder immer mehr zum Standard und es gibt einige wirklich gute. Dazu zählen laut meinem aktuellen Stand DIVI, Elementor und Thrive.

Die Liebe für DIVI-Websites entstand

Fand ich WordPress bis da ziemlich anstrengend, so war das mit DIVI Geschichte. Ich hab den ganzen Frühling und Sommer wie wild rumprobiert und gebastelt. Mit Nicoles Kurs hab ich die Grundlagen gelernt und ihr danach noch so viele Löcher in den Bauch gefragt. Ich hab gelesen und Videos angeschaut, ausprobiert und nach Lösungen gegoogelt, wenn ich mal nicht weiterkam.

Als mir meine Website nicht mehr reichte, hab ich mir Testkunden gesucht und verschiedene Designs getestet. Jesses hab ich geflucht, wenn das nicht so wollte, wie es in meinem Kopf aussah! Ich hab so viel ausprobiert bis es wurde, wie ichs will. Was ich dabei noch nie leiden konnte: hinpfuschen, dass es zwar aussieht wie gewollt, aber fehleranfällig bleibt. Manche Dinge gehen dann halt einfach nicht, Punkt.

Was ich schnell raushatte:

Für DIVI brauchst du das gewisse Feeling

Jeder kann eine WordPress-Website mit DIVI erstellen. Wirklich jeder. Mit einer guten Anleitung ist das kein Problem. Du holst aber erst alles aus dem beliebten WordPress-Theme raus, wenn du die Feinheiten kennst und logisch miteinander verknüpfst.

DIVI bietet zwei Möglichkeiten: 

  • Die einfache Lösung für Laien. Halte dich an gewisse Vorgaben, verwende das Standard-Textmodul, setze Bilder in Bildmodule ein und spiel bloß nicht zu viel in den Einstellungen rum und schon hast du eine gute, moderne Website, die sich selbst responsive anpasst.
  • Oder du erkennst, welche unterschiedlichen Möglichkeiten es für jedes einzelne Element gibt, wie du logisch mit Ebenen arbeitest, wann du welche Funktion nutzt und wie du gewisse technische Kniffe anwendest, um noch mehr rauszuholen. Der Grund, wieso es immer Experten dafür geben wird.

Wie ich dann eben doch beim DIVI-Webdesign gelandet bin

Ich bin da so reingerutscht, sag ich ganz ehrlich. Mein Interesse wuchs, ich habe mich plötzlich mit nichts anderem mehr beschäftigt und konnte mir einfach nicht mehr vorstellen, Reisebuchungen zu machen. Meine Testkunden fanden meine Arbeit super, Webdesigner waren mit meinen Ergebnissen und meinem Know-How auch zufrieden und haben mir geduldig meine Fragen beantwortet. Ich wurde schlicht für DIVI angefragt!

Ich selbst habe meine Glaubenssätze überwunden und mir das zugetraut. Wenn ich heute meine Arbeit mit der von anderen vergleiche, die das jahrelang machen, dann weiß ich, es kommt halt aufs Händchen und Verständnis an und nicht darauf, was irgendwann mal gelernt wurde.

Ganz wichtig beim Thema Website: Immer up to date bleiben! Das Internet verändert sich rasend schnell. Algorithmen, Google, Stand der Technik, menschliche Wahrnehmung, Psyche,… Alles ändert sich fließend, beeinflusst durch Social Media und unser sich wandelndes Weltbild. Da bringts halt nix, es noch so zu machen wie vor 5 Jahren.

Was für mich zum Webdesign dazu gehörte war das technische Hintergrundwissen. Ich wollte nicht einfach nur eine DIVI-Seite, die gut aussieht und läuft, sondern es soll schon optimal laufen. Also musste Wissen zu Plugins, Sicherheit, SEO-Basics (keine Website der Welt bringt dir was, wenn du nicht in den Suchergebnissen auftauchst!), Google, Algorithmen und Analysen her. Hab ich fleißig gemacht und mich auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. 😌

Wem ich DIVI empfehle

Vor allem meinen Kunden. Ich betreue zu 95 % Einzelunternehmen mit Online-Business, die eine gute, responsive, moderne, SEO-gefunden-werdende, schnelle und einfach zu verwaltende Website brauchen.

Kein Klimbimm, keine Programmierung, kein „nicht-selber-machen-können“. Webseiten, die sich einfach anpassen lassen und doch voll Schritt halten können. Zugegeben, das ist mit DIVI gerade, was die Geschwindigkeit angeht, nicht immer ganz einfach.

Da gehört dann doch wieder viel technisches Know-How dazu, DIVI anzutreiben. Das liegt ganz einfach daran, dass DIVI ein sehr umfangreiches WordPress-Theme ist und schon als Standard mit vielen Funktionen ankommt. Der Vorteil: Wenn du viele davon nutzt, lohnt es sich. Denn du brauchst kaum zusätzliche Plugins. Auch DIVI lässt sich optimieren und schneller machen, ich habe hierzu jede Menge anderer Artikel in meinem Blog, die sich mit SEO, Bildgrößen und Website-Aufbau befassen.

Kurz gefasst: auf Schnickschnack-Plugins verzichten, Bilder maximal komprimieren und ein gutes Geschwindigkeits-Optimierungs-Plugin laufen lassen. Ich kanns nicht oft genug sagen.

Wieso ich kein Fan von DIVI-Selbstmachkursen bin

Die oben genannten Punkte sind der Grund, wieso ich es NICHT empfehle, eine Website mit DIVI selbst zu erstellen. Egal wie viele Kurse und Videos es gibt, am Ende landen die meisten dann doch wieder bei jemandem wie mir, der es ausbügeln soll. Das macht keinen Spaß.

Zumindest die Grundeinstellungen und das Grundlayout sollten ein Profi machen. Ich habe hierzu meine DIVI-Miniacademy entwickelt, zu der sich meine Kunde einen Zugang erwerben können. Das heißt, ich erstelle die Seite und ab da können sie selber weitermachen, wenn sie das möchten. Sie bekommen in kleinen Tutorials erklärt, wie sie das Menü ändern, neue Seiten anlegen, Inhalte einpflegen und ihre Blogbeiträge erstellen. Solange das grundlegende Layout nicht verändert, sondern nur angepasst wird, kann fast nichts schiefgehen. 😊

Was ich noch mit DIVI mache

Ich liebe DIVI aus den bereits genannten Gründen.

Es gibt kaum Grenzen bei der Gestaltung. Ob Slider, Bloglayout, überlagerte Bilder, Shop, Archivseiten – du kannst alles gestalten. Zusätzlich gibt es unzählige Plugins und Layouts, die ich bisher noch nie gebraucht habe. Und das alles zu einem unschlagbaren Preis.

Wofür ich mittlerweile immer öfter angefragt werde sind DIVI Coachings. Ich habe mich wohl so reingefuchst, dass es sich rumgesprochen hat und ich gerne anderen weiterhelfe, wenn sie feststecken. Denn DIE EINE Einstellung nicht zu finden kann einen schon zur Weißglut bringen 😁

Mein Herzblut-Theme ist der Grund, wieso ich nach wenigen Monaten bereits keine Aufträge mehr für andere Themes annehmen. Ich hab das anfangs noch gemacht und mit den gängigen Themes und Pagebuilder einfach ewig für etwas gebraucht, das ich in DIVI mit 10 Klicks erledigt hätte. Das ist weder rentabel für mich noch für den Kunden.

An Elementor hab ich mich auch mal drangesetzt, es bietet mir aber nicht den Umfang, den ich von DIVI als komplettes Theme gewöhnt bin und ich bin da einfach zu langsam. Das Feld überlasse ich den Elementor-Profis. Du suchst jemanden für Elementor? Dann bist du bei Alexandra richtig. 😊

Schlusswort

Ich liebe es autodidaktisch zu lernen. Ich liebe Menschen, die autodidaktisch lernen. Denn das ist die wahre Leidenschaft – aus Eigeninteresse lernen, nicht weils für Prüfungen reingeprügelt werden muss. Gerade unter den virtuellen Assistenten und bei vielen Freelancern merkt man das. Da steckt Herzblut dahinter, kein Auswendig-gelernt und abrufen, wenns gebraucht wird. Was im Umkehrschluss nicht heißen soll, dass das bei Studierten nicht der Fall ist! Nein, das meine ich nicht! Ich hab da nur immer ein schreckliches Beispiel im Kopf von jemandem, der das nur macht, weil ers mal gelernt hat und horrende Summen für nichts verlangt. So möcht ich nicht sein.

Sollte sich meine Leidenschaft und Interesse ändern, mach ich eben was anderes. Ich mache aber garantiert nichts mehr, hinter dem ich nicht voll und ganz stehe. Etwas, dass ich mir für alle Menschen und ihre berufliche Erfüllung wünsche.

Übrigens: Onlinekunden haben ganz andere Anforderungen an die Website als lokale Unternehmen. Auch bei lokalen Unternehmen sollte sich das langsam ändern, da ist die Website aber noch lange nicht DAS Aushängeschild, wie es bei Online-Unternehmen der Fall ist. Hier liegt der Fokus eben bei Online-Marketing und da ticken die Uhren etwas schneller.

P.S.: Ich mach nicht alles allein. Wenns richtig technisch knifflig ist hab ich meinen Bruder an der Seite, mit dem ich auch Shops zusammen aufbaue. 😊 Ziel bis Ende 2023 ist ein 3-köpfiges, vollständiges Team.

Hast du Fragen zu DIVI? Dann schrei(b).

 

Autor: VA Nadin

13. Januar 2022

Virtuelle Assistentin Website DIVI Blog

Hi, ich bin Nadin.

Website, Text & Technik sind mein Ding. Die Basis im Online-Business, ohne geht nichts.

Ich unterstütze dich als lokales und Online-Unternehmen, um deine Sichtbarkeit so aufzubauen, dass sie zu dir passt.

Mit im Gepäck habe ich DIVI & WordPress, Google & Social Media und mehr für deinen Online-Auftritt.

Fragen? Schrei(b).

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